Source One

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Source One und Source One Plastics

 Starkes Dreierbündnis für die Kreislaufwirtschaft:

LyondellBasell beteiligt sich an Source One

Leiferde/Niedersachsen. Die niederländische Aktiengesellschaft LyondellBasell ist mit einer Minderheitsbeteiligung in die Source One GmbH eingestiegen. Gemeinsam mit der 23 Oaks Investments GmbH und der Landbell AG stellt sie das operative Beratungsunternehmen zu allen Fragen der Nachhaltigkeit robust und zukunftsfähig auf. Gemeinsames Ziel der drei Gesellschafter ist es, Kreisläufe für Kunststoffverpackungen im sogenannten Closed-Loop-Recycling mithilfe technischer Lösungen für schwer zu recycelnde Post-Consumer-Abfälle zu schließen.

„Mit LyondellBasell als neuem Gesellschafter haben wir die Source One vollständig in die Wertschöpfungskette integriert“, sagt Kai Hoyer, sowohl Geschäftsführer der Source One als auch Inhaber der 23 Oaks Investments. „Unsere Kunden werden von dieser Schnittstelle durch eine neue Tiefe des Angebotsspektrums profitieren, insbesondere im Bereich Sourcing.“
Dass die Kooperation zwischen LyondellBasell und 23 Oaks Investments erfolgreich funktioniert, ist bereits erwiesen. Das gemeinsame Joint Venture Source One Plastics, gegründet im Oktober 2022, baut derzeit eine energieeffiziente, fortschrittliche Sortier- und Recyclinganlage für Kunststoffabfälle in Eicklingen, Niedersachsen.

„Wir sind bestrebt, die wachsende Nachfrage unserer Kunden nach Kreislauflösungen zu unterstützen“, sagt Yvonne van der Laan, LyondellBasell Executive Vice President, Circular and Low Carbon Solutions. „Mit der Investition in Source One unternehmen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um uns den Zugang zu Kunststoffabfällen für unsere Recyclingaktivitäten zu sichern und unser Circulen-Produktportfolio an Materialien aus recycelbaren oder erneuerbaren Ressourcen zu stärken.“
Die strategische Investition in Source One verschafft LyondellBasell Zugang zu Dienstleistungen in den Bereichen Technik und Beschaffung von Kunststoffabfällen. Sie baut darüber hinaus eine Beziehung des Unternehmens zu Landbell auf, um Kunststoffverpackungsabfälle für die chemischen Recyclingverfahren von LyondellBasell bereitzustellen. Damit unterstreicht LyondellBasell das Engagement, Markeneigentümer bei der Schließung des Kreislaufs für Kunststoffverpackungen zu unterstützen.

„Dank der gesellschaftsrechtlichen Verknüpfung mit LyondellBasell und Landbell ist es uns im Jahr 2023 gelungen, die Source One optimal aufzustellen und unsere globale Wachstumsstrategie erfolgreich umzusetzen“, sagt Kai Hoyer. „Wir sind stolz und dankbar, die Kreislaufwirtschaft aus diesem starken Verbund heraus kraftvoll voranzutreiben. Gemeinsam entwickeln wir nachhaltige und technisch innovative Lösungen für die Zukunft der kunststoffverarbeitenden Industrie.“

Landbell sieht der Zusammenarbeit ebenfalls erwartungsvoll entgegen: „Wir freuen uns sehr, LYB als globalen Partner bei Source One begrüßen zu dürfen“, sagt Uwe Echteler, COO von Landbell. „Die Expertise in der Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, Kreisläufe zu schließen, werden die Innovationskraft von Source One und der Landbell Gruppe weiter beschleunigen.“

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Source One GmbH
Corporate Communications
Sonja Jüde
Alte Hof 23
38542 Leiferde OT Dalldorf
+49 531 21 49 27 37

Starke Partnerschaft für die Kreislaufwirtschaft:

Landbell beteiligt sich an Source One

Leiferde/Niedersachsen. Die Landbell AG steigt mit einem Anteil von 25,1 Prozent in die Source One GmbH ein. Uwe Echteler, Vorstandsmitglied der Landbell AG und COO der Region DACH, und Kai Hoyer, Inhaber und Geschäftsführer der Source One GmbH, haben den Gesellschaftervertrag am 29. März 2023 unterzeichnet. Der Betreiber von Rücknahme- und Sammelsystemen und das operative Beratungsunternehmen zu allen Fragen der Nachhaltigkeit schaffen damit weitere kreislaufwirtschaftlichen Synergien. Konkretes Ziel der Kooperation ist es, das Closed-Loop-Recycling von Post-Consumer-Verpackungen voranzutreiben.

Nachhaltig und maßgeschneidert: kundenspezifische Recyclingoptionen

Landbell und Source One vertiefen ihre bestehende Partnerschaft gezielt an vorab definierten Schnittpunkten. Für beide Unternehmen ist die gesellschaftsrechtliche Verknüpfung dabei eine logische Folge der bisherigen vertrauensvollen Zusammenarbeit und bereitet die Grundlage für innovative Projekte. Im Fokus der gemeinsamen Aktivitäten steht, schwer recyclebare Post-Consumer-Abfälle mithilfe innovativer Technologien zurück in die Verwertung zu bringen und die globale Infrastruktur hierfür auszuweiten. Damit reagieren die beiden Unternehmen auf den stetig steigenden Bedarf an hochwertigen Rezyklaten und gehen auf individuelle Bedürfnisse der Kunden ein.

Closed-Loop-Systeme: gemeinsam gut aufgestellt

„Mit Source One haben wir einen dynamischen und kreativen Partner, dessen Innovationsreichtum uns begeistert“, sagt Uwe Echteler, der nun ebenfalls als Geschäftsführer der Source One aktiv sein wird. „Gemeinsam können wir die Märkte flexibel und sicher mit kreislaufwirtschaftlichen Lösungen bedienen.“ Auch Kai Hoyer erwartet nachhaltig positive Effekte der Kooperation: „Unser gemeinsames Kernanliegen ist die Schonung von Ressourcen. Landbell ist damit der perfekte Partner für uns, um weitere Synergien für die Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Wir werden gemeinschaftlich Produktkreisläufe schließen und optimieren.“

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Source One Plastics

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Source One und Source One Plastics

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Innovatives Verfahren: Trockenmechanisches Kunststoff-Recycling
verhindert Emission von Mikroplastik in die Umwelt

Eicklingen/Niedersachsen. Die Technologie der entstehenden Sortier- und Recycling-Anlage der Source One Plastics in Eicklingen, Niedersachsen beruht auf einem innovativen trockenmechanischen Aufbereitungsverfahren für Kunststoffe. Der Grund für die Trockenaufbereitung der sogenannten Post-Consumer-Abfälle liegt zum einen in der ressourcenschonenden Energieeffizienz sowie zum anderen in der vollständigen Beseitigung von Feinstäuben und Mikroplastikpartikeln in der thermischen Verwertung. Schulz und Berger hat Anfang Dezember eine auf diese Anforderungen zugeschnittene Luftfilteranlage in der neu errichteten Recycling-Halle installiert. Sie verhindert, dass Feinstäube oder Mikroplastikpartikel in die Umwelt emittieren. Mit der Installation der Luftfilteranlage neigt sich die finale Bauphase der fortschrittlichen Sortier- und Recyclinganlage ihrem Ende. Die Kaltinbetriebnahme startet im Januar 2024. Ihren regulären Betrieb nimmt die erste Anlage der Source One Plastics Ende Februar 2024 auf.

Herkömmliche Recyclingverfahren nutzen Wasser für die Reinigung von Kunststoffabfällen. Das Waschen und Trocknen sowie die Waschwasseraufbereitung führen zu einem enormen Energieverbrauch. Die Trockenmechanische Aufbereitung der Abfälle reduziert den Energieverbrauch um bis zu dreißig Prozent. Zudem verhindert sie das Emittieren von Mikroplastik in die Umwelt, da die Kunststoffe keinen Wasserkontakt haben und somit keine Mikropartikel ausgespült werden können. „Wir haben den Gesamtprozess der Abfallaufbereitung neu arrangiert“, sagt Kai Hoyer, Geschäftsführer der Source One Plastics GmbH. „Mithilfe einer differenzierten Klassifizierung und einer vorgelagerten Nahinfrarotsortierung gelingt es uns, den Kunststoff mechanisch zu reinigen. Dies geschieht, indem die Oberflächenverschmutzungen und die Organik unter hohem Druck vom Ausgangsmaterial abgerieben werden.“

Die bei der Trockenreinigung des Kunststoffs entstehenden Mikropartikel werden mithilfe eines beständig leichten Unterdrucks in der Recyclinghalle direkt in die Luftfilteranlage gesogen und anschließend zur Wärmeerzeugung kontrolliert verbrannt. „Damit schaffen wir zugleich optimale Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter“, sagt Kai Hoyer. „Unsere Hochleistungsstaubfilter reinigen die Luft bis auf einen Reststaubgehalt von weniger als drei Milligramm pro Kubikmeter. Damit unterschreiten wir die im Arbeitsschutz festgelegte Grenze von 10 Milligramm pro Kubikmeter um mehr als zwei Drittel.“

Der installierte Jet-Schlauchfilter von Schulz und Berger ist inklusive Abluftkamin 24 Meter hoch, wiegt 25 Tonnen und wechselt mithilfe einer Filterfläche von 534 Quadratmetern rund 85.000 Kubikmeter Luft pro Stunde. „Wir haben die Filteranlage so ausgelegt, dass sie den Staub der Source-One-Plastics-Anlage direkt am Emissionspunkt, also dort wo er entsteht, erfasst. Somit werden in der Halle keine Ablagerungen entstehen“, sagt Jens Konradi, Vertriebsleiter der Schulz & Berger Luft- und Verfahrenstechnik GmbH. „Mit unserer Filtertechnologie ein nachhaltiges Projekt zu unterstützten, das schwer verwertbare Kunststoffe ressourcenschonend wiederaufbereitet, ist eine besondere Freude. Der grüne Gedanke treibt uns alle an.“

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Kreislaufwirtschaft 4.0: Source One Plastics baut effiziente und
nachhaltige Recycling-Anlage mit Trockenaufbereitungsverfahren

Eicklingen/Niedersachsen. Die Source One Plastics GmbH hat am 9. Dezember den ersten Spatenstich ihrer neuartigen Sortier- und Recycling-Anlage in Eicklingen vollzogen und damit den Grundstein für eine bessere Kreislaufwirtschaft gelegt. Die moderne Konzeption der Anlage zeichnet sich durch Materialflexibilität, digitale Steuerung und innovative Technologie aus. Der Fokus liegt auf Effizienz und Nachhaltigkeit. Die Sortier- und Recycling-Anlage basiert auf einem einzigartigen Trockenaufbereitungsverfahren, das den Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen Recycling-Technologien für Kunststoffe um bis zu dreißig Prozent senkt. Versorgt wird sie durch lokal erzeugte erneuerbare Energien.  

„Unsere Anlage dient als Blue Print dafür, wie Nachhaltigkeit heute und morgen funktioniert“, sagt Kai Hoyer, Geschäftsführer der Source One Plastics „Mit unserer modernen und effizienten Recycling-Technologie erreichen wir einen echten Meilenstein der Kreislaufwirtschaft.“ Die Anlage ist modular konzipiert und technisch damit so flexibel, dass sie Prozesslinien einzeln ansteuern und Materialströme unterschiedlichster Wertstoffe verarbeiten kann. Ermöglicht wird dies durch einen hohen Grad an Digitalisierung und Automatisierung: Jede Station der Anlage übermittelt Prozess- und Materialdaten in Echtzeit. Somit werden die Prozesse fortlaufend aufeinander abgestimmt. Auf diese Weise soll die Recycling-Anlage der Source One Plastics 60.000 Tonnen der sogenannten Post-Consumer-Abfälle pro Jahr zu wertvollen Plastik-Rohstoffen verarbeiten. Damit gehört sie zu den größten ihrer Art in Europa.

„Um eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu erreichen, ist es wichtig, eine fortschrittliche Sortier- und Recyclingkapazität für schwer zu recycelnde Kunststoffabfälle zu schaffen“, sagt Matthijs Beijk, Vice President EMEAI Feedstock & Mechanical Recycling bei LyondellBasell. „Mit ihrer innovativen Technologie wird Source One Plastics hier einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie wertvolles Ausgangsmaterial für das chemische und wertstoffliche Recycling liefert und somit die Herstellung neuer Kunststoffe aus diesen Materialien ermöglicht.“

Ab dem vierten Quartal 2023 soll die erste Anlage für Source One Plastics den Plastikmüll von jährlich rund 1,5 Millionen Bundesbürgern zur einhundertprozentigen Wiederverwertbarkeit aufbereiten. In moderner, heller und transparenter Architektur wird sie sich mit den neuesten kreislaufwirtschaftlichen Technologien permanent weiterentwickeln und diese in Teilen mitgestalten.

Nachhaltigkeit gehört zu den Kernzielen der Source One Plastics. „Kunststoffverarbeitung ist sehr energieintensiv“, sagt Kai Hoyer. „Daher haben wir bestehende Technologien so arrangiert, dass wir in Eicklingen aufgrund unserer trockenen Materialaufbereitung fünf bis sechs Millionen Kilowattstunden pro Jahr einsparen werden. Zudem war es uns wichtig, die Anlage mit erneuerbaren Energien zu betreiben.“ Eicklingen hat ideale Voraussetzungen für dieses Projekt geboten. Eine lokale Biogasanlage und ein Windpark vor Ort waren für die Source One Plastics neben logistischen Aspekten ausschlaggebend für die Wahl des Standorts.

„Dass sich mit der Source One Plastics ein hoch innovatives Unternehmen mit weltweit agierenden Partnern aus der Recyclingwirtschaft in Eicklingen ansiedelt, erfüllt uns mit Stolz“, sagt Jörn Schepelmann, Bürgermeister von Eicklingen. „Die Gespräche verlaufen seit Beginn sehr konstruktiv. So hoffen wir auf eine langjährige Partnerschaft und eine sehr erfolgreiche Etablierung in unserer Gemeinde.“ Durch den Betrieb der Recycling-Anlage sollen bis zu dreißig Arbeitsplätze für die Region entstehen.